Auch ein Kuvert wirbt
Mittwoch, 21. Mai 2008 von Monica Schulthess ZettelTrotz Zeitalter von Internet und E-Mail werden immer noch tausende von Briefen versandt. Dies oft mit vollster Berechtigung und vielen Vorteilen. Wie schnell wird eine E-Mail ungeöffnet in den virtuellen Papierkorb befördert, weil der Absender unbekannt ist, oder schlicht und einfach die Zeit fehlt, um das E-Mail zu lesen. Auch ein Brief kann problemlos in einem Papierkorb entsorgt werden, doch hat man ihn immerhin in der Hand gehalten – ein Zustand, der genutzt werden sollte.
Bei der Umsetzung des Erscheinungsbild eines Unternehmens (Corporate Design) sind auch die Kuverts zu berücksichtigen. Um einen einheitlichen, starken und wiedererkennbaren Auftritt zu gewährleisten, sollte der Empfänger auf den ersten Blick erkennen, wer der Absender des Briefumschlages ist. Hierzu gehören Logo und Postadresse, nicht nötig sind hingegen Telefon- und Faxnummern wie auch die E-Mail-Adresse.
Nebst den vorhin erwähnten Absenderangaben kann zusätzlich Werbung eingesetzt bzw. gedruckt werden. Je nach Kuvertformat stehen verschieden grosse Werbezonen zur Verfügung, wo mit Text, Grafik und Bildern geworben werden kann. Zu bedenken ist, dass aus Kostengründen jeweils eine grosse Stückzahl produziert werden sollte. Die Text-/Motivwahl bei einer Werbung, z.B. für ein Produkt oder eine Aktion, sollte gut überlegt sein, damit die Kuverts nicht auf einmal veraltet sind und nicht mehr genutzt werden können.
Eine weitere Möglichkeit, um mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen, sind WebStamps, die von der Post angeboten werden. Übers Internet werden individuell gestaltete Briefmarken direkt auf Etiketten ausgedruckt. Interessant ist diese Variante, weil die Anzahl Etiketten bzw. Motive selbst gewählt und geändert werden können, sodass auch auf Ereignisse wie ein Messeauftritt oder Feiertage bildlich eingegangen werden kann.

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